Mehr als doppelt so viele Kitas wie noch 2016

Bei einer Pressekonferenz informierten Familienlandesrätin Rosmarie Pamer und die neue Direktorin der Familienagentur, Monika Conrater, über die Schwerpunkte. Ein Teil der Mittel wird direkt an die Familien ausgezahlt, etwa über das Landeskindergeld oder das Landesfamiliengeld. Ein anderer Teil fließt in indirekte Unterstützungen wie die Elkis, die Familienberatungsstellen, den EuregioFamilyPass oder den Ausbau der Kleinkindbetreuung, berichtet das LPA in einer Aussendung.
„Familien und deren Bedürfnisse sind sehr unterschiedlich und es ist eine große Herausforderung, diesen Bedürfnissen bestmöglich entgegenzukommen“, betonte Pamer. Die mehr als 170 Millionen Euro seien starke und konkrete Investitionen in die Familien und damit in die Lebensqualität im Land.
Ein Bereich, in dem sich besonders viel getan hat, sei die Kleinkindbetreuung. Während es 2016 in Südtirol insgesamt 67 Kitas gab, sind es heute bereits 145. Allein heuer sind acht neue Einrichtungen mit rund 200 zusätzlichen Plätzen dazugekommen. Der Ausbau erfolge in enger Zusammenarbeit mit den Gemeinden und sei auch dank der Mittel aus dem staatlichen Wiederaufbaufonds PNRR möglich, so Pamer. Mit der neuen Gemeindenfinanzierung sollen Investitionen in Kleinkindbetreuungseinrichtungen künftig stärker berücksichtigt werden. Direktorin Conrater ergänzte, dass derzeit rund 40 Prozent der Kinder bis zu drei Jahren in einer entsprechenden Einrichtung betreut werden.






