von ih 07.05.2026 13:41 Uhr

SPD-Politikerin blamiert sich mit Angriff auf Höcke-Podcast

Die Vorsitzende der deutschen SPD, Saskia Esken, steht derzeit massiv in der Kritik, nachdem sie sich in einem Online-Video öffentlich gegen den Podcast „Ben ungeskriptet“ und dessen Betreiber Benjamin Berndt ausgesprochen hat. Auslöser der Debatte ist ein mehrstündiges Interview mit dem AfD-Politiker Björn Höcke, das ohne Unterbrechungen oder kritische Eingriffe veröffentlicht wurde.

EIn Social-Media-Video, in dem Saskia Esken indirekt zum Redeverbot für Björn Höcke aufruft, hat großen Spott ausgelöst.

Saskia Esken bezeichnet Björn Höcke in einem Internetvideo abermals als „Faschisten“ und kritisiert scharf, dass dem AfD-Politiker eine mehr als vierstündige Plattform bei „Ben ungeskriptet“ geboten worden sei. Besonders umstritten: Die SPD-Politikerin appellierte öffentlich an Werbepartner, den Podcast künftig nicht mehr finanziell zu unterstützen.

Im Internet löste Eskens Video daraufhin eine Welle an Reaktionen aus. Auf Plattformen wie Facebook und Instagram überwiegen Spott, Häme und scharfe Kritik. Viele Nutzer werfen der SPD-Chefin vor, die Grenzen der Meinungsfreiheit zu verschieben und politische Gespräche nur dann akzeptieren zu wollen, wenn sie der eigenen Haltung entsprechen.

Unterstützer des Podcasts argumentieren, dass Demokratie auch bedeute, kontroverse Stimmen anzuhören und öffentlich zu diskutieren. Gerade lange Gesprächsformate ohne ständige Unterbrechungen würden es den Zuschauern ermöglichen, sich selbst ein Bild zu machen. Die großteils negativen Reaktionen zeigen jedenfalls: Esken hat sich mit diesem Video keinen großen Gefallen getan.

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