von ih 06.05.2026 09:01 Uhr

„Glaubwürdigkeit ade“

Die natürlichen Ressourcen, die der Menschheit für das laufende Jahr zur Verfügung stehen, gelten seit dem 3. Mai als aufgebraucht. Darauf hat Landeshauptmann Arno Kompatscher in einer aktuellen Stellungnahme aufmerksam gemacht und gleichzeitig zu mehr Umweltbewusstsein aufgerufen. Zu den empfohlenen Maßnahmen zählen unter anderem Wassersparen sowie die verstärkte Nutzung von Fahrrad und öffentlichen Verkehrsmitteln.

APA

Kritik an den Umwelt-Appellen von LH Kompatscher kommt vom Landtagsabgeordneten der Süd-Tiroler Freiheit, Bernhard Zimmerhofer. Er wirft der Südtiroler Landespolitik vor, mit ihren Entscheidungen selbst zum steigenden Ressourcenverbrauch beizutragen und damit an Glaubwürdigkeit zu verlieren.

Zimmerhofer verweist dabei insbesondere auf die Aufweichung des sogenannten „Bettenstopps“ sowie auf den Bau neuer Luxushotels im Grünen. Angesichts begrenzter Ressourcen bei Wasser, Energie, Verkehr und Personal seien solche Projekte schwer nachvollziehbar. Auch beim Ausbau der Infrastruktur sieht der Abgeordnete Widersprüche: Während weiterhin hohe Summen in den Straßenbau investiert würden, komme der Ausbau der Bahn seiner Ansicht nach zu kurz.

Kritik am Glaubwürdigkeitsverlust

Darüber hinaus fordert Bernhard Zimmerhofer mehr Unterstützung für die Anliegen der Anrainer entlang der Brennerautobahn. Deren Sorgen und Forderungen würden von der Politik nicht ausreichend ernst genommen.

„Die Glaubwürdigkeit der Politik verliert so noch weiter an Boden und entfernt sich immer weiter von den eigentlichen Bedürfnissen und Interessen der Bevölkerung“, erklärt Zimmerhofer.

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