Über 1.000 Pisten-Einsätze in der Wintersaison

Pistenrettung und lebensrettende Einsätze
Im Laufe der Saison wurden insgesamt 1.071 Rettungseinsätze bei Skiunfällen durchgeführt. Besonders hervorzuheben sind zwei lebensrettende Einsätze: Am 25. Januar gelang es einen 70-jährigen Touristen nach einem Herzinfarkt erfolgreich zu reanimieren. Am 5. März erkannte ein Beamter in Kurfar bei einem 46-jährigen Saisonarbeiter frühzeitig Herzinfarktsymptome und brachte ihn umgehend zum Gemeindearzt. Dort konnte der Mann durch gemeinsame Reanimationsmaßnahmen gerettet werden.
Zum täglichen Einsatz gehörte zudem die Suche nach Kindern, die sich kurzfristig von ihren Familien entfernt hatten, wodurch zahlreichen Familien geholfen werden konnte.
Kontrollen, Verstöße und Ermittlungen
Neben der Rettungstätigkeit führten die Beamten auch Kontrollen zur Einhaltung der Sicherheitsvorschriften im Skigebiet durch. Insgesamt wurden 210 Verwaltungsverstöße gemäß dem Gesetzesdekret 40/2021 festgestellt.
Die häufigsten Verstöße waren:
- 78 Fälle wegen fehlendem Schutzhelm
- 22 Fälle wegen fehlender Haftpflichtversicherung
- 26 Fälle wegen überhöhter Geschwindigkeit und Missachtung der Vorsichtsregeln
- 37 Fälle wegen Nichteinhaltung der Fahrspur- und Ausweichregeln
Darüber hinaus wurden 30 strafrechtliche Anzeigen erstattet, darunter zwölf wegen Skidiebstahls. Im Bereich der Drogen- und Alkoholkontrollen wurden zehn Skifahrer wegen Drogenkonsums an die zuständigen Behörden gemeldet, vier weitere wegen Alkoholeinfluss beim Skifahren sanktioniert.
Insgesamt wurden 1.576 Skifahrer kontrolliert.






