von lif 25.04.2026 10:47 Uhr

„Zunehmende Straßenkriminalität in Meran stoppen!“

In den vergangenen Monaten ist es in Meran wiederholt zu Vorfällen gekommen, bei denen Gruppen junger Männer, durch aggressives Verhalten, Sachbeschädigungen und körperliche Übergriffe aufgefallen sind. Der Gemeinderat der Süd-Tiroler Freiheit in Meran, Hannes Widmann, schlägt Alarm.

Bahnhof Meran (Bild: Quästur)

„Viele Bürger berichten mir, dass sie sich abends in bestimmten Bereichen unserer Stadt nicht mehr sicher fühlen. Diese Entwicklung ist inakzeptabel. Es darf keine rechtsfreien Räume in Meran geben“, erzählt Widmann in einer Aussendung. 

Besonders problematisch seien laut Widmann die wiederkehrenden Zwischenfälle rund um den Bahnhof und angrenzende Zonen, Konflikte und Einschüchterungen in Parks und an öffentlichen Treffpunkten sowie zunehmende Sachbeschädigungen und Vermüllung. Hinzu komme, dass konsequente Reaktionen auf bereits bekannte Problemgruppen fehlen.

Widmann fordert daher eine deutlich erhöhte Polizeipräsenz in den identifizierten Brennpunkten, insbesondere in den Abend- und Nachtstunden, sowie eine klare Null-Toleranz-Strategie gegenüber Gewalt, Drogenhandel und Vandalismus. Darüber hinaus spricht er sich für den Ausbau und einen gezielten Einsatz von Videoüberwachung an sensiblen Orten im Stadtgebiet aus. Ebenso notwendig sei eine besser koordinierte Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung, Ordnungskräften und Sozialdiensten sowie eine verstärkte Präventionsarbeit, um der Bildung von Straßenbanden frühzeitig entgegenzuwirken. „Die derzeitige Entwicklung darf von der Politik nicht länger relativiert oder ignoriert werden. Wer jetzt nicht handelt, riskiert eine weitere Eskalation. Die Sicherheit der Meraner Bevölkerung muss oberste Priorität haben“, so Widmann abschließend.

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