Hallenbäder ziehen stabile Winterbilanz

Eine Befragung unter den 21 geöffneten Tiroler Hallenbädern zeigt, dass die Besucherzahlen leicht gestiegen sind, der Großteil der Betriebe bilanziert stabil. Dennoch bleiben steigende Energie-, Instandhaltungs- und Personalkosten eine große Belastung. Die Tiroler Bäderförderung mit einem Gesamtvolumen von 75 Millionen Euro bis 2029 wirkt hier als wichtige Stütze.
Berufsgruppensprecher Michael Kirchmair sieht aber Verbesserungsbedarf. Konkret fordert die Wirtschaftskammer klarere Förderkriterien nach dem Prinzip „best come, first serve“ statt „first come, first serve“, eine Senkung der Mindestinvestitionssumme für Sanierungsförderungen von zwei Millionen auf 200.000 Euro sowie Planungssicherheit über 2029 hinaus.
Der Handlungsdruck sei bereits spürbar: Aktuell hat das Land rund 22 Millionen Euro für Projekte wie den Neubau des Schwimmbads Axams und die Sanierungen der Hallenbäder Höttinger Au und Ehrwald beschlossen. Weitere Projekte warten auf Förderung. „Die Unterstützung aller Projekte geht sich mit den vorhandenen Mitteln bis 2029 nicht aus“, so Kirchmair.
Fachkräftemangel und Ausblick
Ein Problem bleibt der Fachkräftemangel: Viele erfahrene Mitarbeiter gehen in den kommenden Jahren in Pension, Wochenenddienste erschweren die Nachwuchssuche. Für die Sommersaison 2026 zeigen sich die Verantwortlichen dennoch vorsichtig optimistisch.






