von lif 21.04.2026 16:47 Uhr

Über 10.000 Kinder in deutschsprachigen Kindergärten

Die Landesregierung hat sich mit dem Plansoll im Bereich Kindergarten der deutschen und der ladinischen Sprachgruppen befasst. Die entsprechenden Beschlüsse sind von den Landesräten Philipp Achammer und Daniel Alfreider eingebracht worden.

Bild: APA/dpa

Insgesamt 10.854 Kinder sind für den Besuch eines deutschsprachigen Kindergartens im Bildungsjahr 2026/27 eingeschrieben. Zu den bestehenden Kindergärten kommt jener in Elvas wieder dazu, er wird dem Kindergartensprengel Brixen zugewiesen. Außerdem werden mehrere zusätzliche Abteilungen in bestehenden Kindergärten errichtet, einige hingegen in Abstimmung aufgrund gesunkener Einschreibezahlen geschlossen, berichtet das Landespresseamt Südtirol in einer Aussendung. 

Insgesamt sind für das Bildungsjahr 2026/27 540 Abteilungen in den 266 deutschsprachigen Kindergärten Südtirols vorgesehen. „Im Personalbereich bleiben die Stellen konstant, um damit Kontinuität und Planungssicherheit garantieren zu können“, sagte Bildungslandesrat Philipp Achammer.

1.363 Stellen vorgesehen

Insgesamt sind 1.363,25 Stellen für das kommende Kindergartenjahr vorgesehen. Landeskindergartendirektorin Helena Saltuari betonte: „Die Stabilität im Stellenkontingent ist eine entscheidende Voraussetzung, um den individuellen Situationen und der Komplexität in den Kindergärten bestmöglich gerecht werden zu können. Mit der Genehmigung des Plansolls können wir eine qualitativ hochwertige Bildungsbegleitung sicherstellen.“

Stabile Zahlen im ladinischen Kindergarten

Im kommenden Kindergartenjahr werden 599 Kinder einen der 17 Kindergärten der ladinischen Gemeinden besuchen, insgesamt sind 32 Abteilungen mit 86 Vollzeitäquivalenten vorgesehen. „Die Zahlen sind stabil geblieben. Dies bestätigt den in den vergangenen Jahren verfolgten Ansatz und die Übereinstimmung zwischen Organisation und den Bedürfnissen der Familien“, betonte Schulamtsleiter Heinrich Videsott.

Auch für den ladinischen Bildungslandesrat Daniel Alfreider zeigte die Stabilität, „dass unsere Bildungseinrichtungen den Bedürfnissen der Familien entsprechen. Die Bestätigung des Personalschlüssels und der Organisation bedeutet Kontinuität, Bildungsqualität und Verlässlichkeit des Dienstes.“

Großer Bedarf in St. Ulrich

Im Hinblick auf die verlängerten Nachmittagsöffnungszeiten ließ sich ein großer Bedarf in St. Ulrich ausmachen, in den anderen Ortschaften ist die Nachfrage geringer. Bewährt habe sich zudem einige Stellen als „ständiger Ersatz“ vorzusehen, um auf kurzfristige Personalausfälle zeitnah und im Sinne der Kontinuität reagieren zu können.

Jetzt
,
oder
oder mit versenden.

Es gibt neue Nachrichten auf der Startseite