Landesrätin reist mit Südtiroler Studenten nach Brüssel

Das Projekt, organisiert von Europe Direct Südtirol, der Abteilung Europa sowie der Freien Universität Bozen, bot den Teilnehmern einen umfassenden Einblick in die Arbeitsweise der Europäischen Union. Auf dem Programm standen Besuche zentraler Institutionen wie der Europäischen Kommission und des EU-Parlaments. Ergänzt wurde das Angebot durch Workshops, die in Zusammenarbeit mit dem Brüsseler Verbindungsbüro organisiert wurden. Dabei konnten die Studierenden hautnah erleben, wie politische Entscheidungsprozesse auf europäischer Ebene ablaufen.
Im Mittelpunkt der diesjährigen Ausgabe stand das „New European Bauhaus“. Diese EU-Initiative zielt darauf ab, nachhaltige, inklusive und gemeinschaftsorientierte Lebensräume zu schaffen und dabei Politik, Gesellschaft und Lebensqualität stärker miteinander zu verknüpfen.
„Das New European Bauhaus ist ein konkreter Ansatz, um europäische Politik näher an die Bedürfnisse der Bürger zu bringen“, betont Landesrätin Amhof. Gleichzeitig unterstrich sie die Bedeutung solcher Projekte für junge Menschen: Sie erhielten die Möglichkeit, die Entstehung und Umsetzung von Europapolitik aus nächster Nähe mitzuerleben.
Mehr als eine Bildungsreise
Dass die Initiative über eine reine Bildungsreise hinausgeht, hob auch Abteilungsdirektorin Martha Gärber hervor.
Die Studenten fungieren zugleich als Vermittler: Sie bereiten komplexe europäische Themen verständlich auf und verbreiten diese Inhalte über die Social-Media-Kanäle von Europe Direct Südtirol. Ziel ist es, EU-Politik für die breite Bevölkerung greifbarer und nachvollziehbarer zu machen.
Die enge Zusammenarbeit mit der Freien Universität Bozen stärkt darüber hinaus die Verbindung zwischen Forschung, Lehre und politischer Praxis. Damit wird ein wichtiger Beitrag geleistet, um junge Generationen aktiv in europäische Zukunftsprojekte einzubinden.






