von mmh 19.04.2026 14:44 Uhr

Chance für junge Talente: Euregio fördert innovative Projekte

Der Euregio-Wissenschaftsfonds geht in die nächste Runde: Junge Forscher aus Tirol, Südtirol und Welschtirol können ab sofort wieder ihre Projekte einreichen und auf finanzielle Unterstützung hoffen.

Bild von PublicDomainPictures auf Pixabay

3,9 Millionen Euro für grenzüberschreitende Forschung

Wie die Euregio Tirol-Südtirol-Welschtirol gemeinsam mit dem Österreichischen Wissenschaftsfonds (FWF) bekanntgibt, läuft die neue Ausschreibung des EuregioScienceFund noch bis 26. Mai 2026. Insgesamt stehen 3,9 Millionen Euro für grenzübergreifende Forschungsprojekte zur Verfügung.

Ziel des Fonds ist es, Innovation voranzutreiben, Wissen zu erweitern und die Zusammenarbeit zwischen Universitäten und Forschungseinrichtungen in den drei Landesteilen zu stärken. Gefördert werden vor allem Projekte aus der Grundlagenforschung, die gemeinsam von Einrichtungen aus Tirol, Südtirol und Welschtirol umgesetzt werden.

Seit der Einführung des Fonds im Jahr 2014 wurden bereits über 230 Projekte eingereicht, 25 davon konnten sich erfolgreich durchsetzen und wurden gefördert.

Fokus auf junge Forscher und internationale Zusammenarbeit

Die für Wissenschaft zuständigen politischen Vertreter – darunter Tirols Landesrätin Cornelia Hagele, Südtirols Landesrat Philipp Achammer und der stellvertretende Landeshauptmann von Welschtirol, Achille Spinelli – rufen Forschende dazu auf, sich an der Ausschreibung zu beteiligen.

Der Fonds biete insbesondere jungen Forschern die Möglichkeit, internationale Kooperationen einzugehen und innovative Projekte umzusetzen. Gleichzeitig werde damit der Wissenschaftsstandort in der gesamten Euregio gestärkt.

Auch der Österreichische Wissenschaftsfonds (FWF) ist erneut Partner der Initiative und übernimmt die Bewertung der eingereichten Projekte nach internationalen Standards. Die Auswahl erfolgt im Rahmen eines Peer-Review-Verfahrens, um eine hohe wissenschaftliche Qualität sicherzustellen.

FWF-Vizepräsident Georg Kaser betont die Bedeutung der Zusammenarbeit: Gemeinsame Forschung sei ein entscheidender Faktor, um Zukunftsthemen mit regionaler Relevanz voranzubringen.

Einreichfrist bis Ende Mai

Interessierte können ihre Projekte noch bis 26. Mai 2026 über die Website des FWF einreichen. Voraussetzung ist, dass Forschungseinrichtungen aus allen drei Euregio-Ländern beteiligt sind und die Projekte eine Laufzeit von 24 bis 36 Monaten aufweisen.

Der Start der geförderten Projekte ist für den Sommer 2027 vorgesehen.

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