von mmh 17.04.2026 13:01 Uhr

Liste Fritz fordert Gerechtigkeit für Kindergartenpädagoginnen

Die Liste Fritz erhöht den Druck in der Debatte um die Bezahlung von Kindergartenpädagoginnen im alten Dienstrecht. Parteiobfrau und Landtagsabgeordnete Andrea Haselwanter-Schneider fordert eine vollständige Abgeltung aller geleisteten Stunden – und kritisiert die aktuelle Regelung deutlich.

Liste Fritz-Parteiobfrau und Landtagsabgeordnete Andrea Haselwanter-Schneider (Foto: Liste Fritz)

„Die Mitarbeiterinnen haben gearbeitet und diese Arbeit ist auch zu bezahlen. Und zwar nicht nur drei Jahre rückwirkend, sondern vollständig. Es geht hier um Gerechtigkeit, Fairness und Vertrauen“, betont Haselwanter-Schneider.

Kritik an LandesregierungKritik an Landesregierung

Die Liste Fritz hat bereits einen Dringlichkeitsantrag im Tiroler Landtag eingebracht, um eine rasche Lösung herbeizuführen. Die schwarz-rote Landesregierung sah jedoch keine Dringlichkeit in dem Anliegen.

Für Haselwanter-Schneider ist das unverständlich: Die betroffenen Pädagoginnen müssten nun teilweise den Rechtsweg einschlagen, um zu ihrem Geld zu kommen.

Streit landet vor Gericht

„Das ist sehr schade, dass das überhaupt vor Gericht landen muss. In vielen Gemeinden konnte man sich einigen, das ist auf jeden Fall der bessere Weg für alle Beteiligten“, erklärt die Politikerin.

Tatsächlich konnten laut Liste Fritz in einigen Gemeinden bereits Lösungen gefunden werden – doch eine einheitliche Regelung auf Landesebene fehlt weiterhin.

Forderung nach politischer Lösung

Die Liste Fritz fordert daher eine rasche politische Entscheidung, die allen betroffenen Kindergartenpädagoginnen zugutekommt. Ziel sei es, eine faire und vollständige Entlohnung sicherzustellen.

„Wer jahrelang wertvolle Arbeit leistet, darf vom System nicht um seinen gerechten Lohn gebracht werden“, so Haselwanter-Schneider abschließend.

Jetzt
,
oder
oder mit versenden.

Es gibt neue Nachrichten auf der Startseite