von lif 15.04.2026 18:51 Uhr

Ursache nach Tiroler Hotel-Großbrand weiter unklar

Nach dem Großbrand beim Hotel „Klosterbräu“ im Zentrum von Seefeld in Tirol (UT24 berichtete) Montagabend steht die Brandursache vorerst weiter nicht fest. Die Brandermittler befanden sich am Mittwoch an Ort und Stelle, für ein konkretes Ergebnis sei es aber noch etwas zu früh, sagte Polizeisprecher Stefan Eder zur APA. Indes gab die Hoteliersfamilie bekannt, dass „der größte Teil“ des Hotels gerettet werden konnte.

Bild: APA/BEZIRKS-FEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-LAND

Der Schaden dürfte ungeachtet dessen beträchtlich und ein Teil des Traditionshotels zerstört worden sein. Die Hoteliersfamilie Seyrling will jedenfalls weitermachen, wie „Klosterbräu“-Chef Alois Seyrling gegenüber dem ORF erklärte. Dies habe man Mittwochfrüh entschieden. Auf der Homepage bedankte man sich „für die zahlreichen Nachrichten und die außerordentliche Hilfsbereitschaft“ sowie besonders bei den zahlreichen Einsatzkräften. „Wir versichern euch, dass es uns allen gut geht. Ein ganz besonderer Dank gilt allen Einsatzkräften, die mit großem Mut, unermüdlichem Einsatz und viel Herz dafür gekämpft haben, dass der größte Teil des Hotel Klosterbräu gerettet werden konnte.“

Traditionsbetrieb mit langer Geschichte

Das „Klosterbräu“ in dem bekannten Tourismusort Seefeld gilt als Traditionsbetrieb. Bereits im 16. Jahrhundert war dort ein Augustinerkloster beheimatet gewesen. 1809 sei dieses geschlossen und zum Familienbetrieb geworden, hieß es auf der Homepage des Beherbergungsbetriebs. Nach wie vor würde das Fünf-Sterne-Haus von Nachfolgegenerationen der Familie betrieben.

APA/UT24

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