von ih 13.04.2026 19:15 Uhr

Eventlandschaft: Team K fordert klare Strategie

Südtirol gilt als Land der Veranstaltungen – vom kleinen Dorffest bis hin zu internationalen Sportevents. Doch dieses Erfolgsmodell gerät zunehmend unter Druck. Mit dem Aus für etablierte Großveranstaltungen wie dem Reschenseelauf und dem Dolomiten Superbike sieht das Team K ein deutliches Warnsignal und fordert nun eine landesweite Eventstrategie.

Foto: Team K

Ein Großteil der Veranstaltungen wird in Südtirol von Ehrenamtlichen getragen. Genau dieses Engagement sei jedoch nicht unbegrenzt belastbar, betont der Team-K-Landtagsabgeordnete Alex Ploner. Steigende Bürokratie, strengere Auflagen und höhere Haftungsrisiken würden immer mehr Freiwillige abschrecken, Verantwortung zu übernehmen.

Für das Team K seien die jüngsten Absagen daher kein Einzelfall, sondern Ausdruck eines strukturellen Problems. Ohne klare politische Rahmenbedingungen drohe Südtirol langfristig der Verlust traditionsreicher Events, die sowohl den Breitensport als auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt prägen.

Keine zusätzliche Kontrolle

Die geforderte Eventstrategie soll laut dem Team K keine zusätzliche Kontrolle darstellen, sondern vor allem eine Entlastung bringen. Geplant ist unter anderem eine transparente Priorisierung von Veranstaltungen, vereinfachte Genehmigungsverfahren sowie gezielte Unterstützung für Ehrenamtliche. Vorbilder sieht man in Regionen wie Tirol sowie in Ländern wie England, Dänemark und Australien.

Mit einem entsprechenden Beschlussantrag will das Team K das Thema in die nächste Sitzung des Landtages einbringen. Ziel sei es, die Grundlage dafür zu schaffen, dass Südtirol auch künftig ein Land lebendiger Sport-, Kultur- und Dorffeste bleibt.

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