Sinner ist zurück: Südtiroler erobert Tennis-Thron mit Finalsieg

Damit endet die mehr als fünfmonatige Regentschaft des Spaniers, der seit November 2025 die Nummer 1 gewesen war. Im neuen ATP-Ranking, das am Montag veröffentlicht wird, steht Sinner nun in seiner 67. Woche an der Spitze – eine Position, die er bereits von Juni 2024 bis September 2025 innehatte.
Historischer Triumph auf ungewohntem Belag
Der Sieg in Monte Carlo hat für Sinner eine besondere Bedeutung: Noch nie zuvor hatte er ein großes Turnier auf Sand gewonnen. Sein bislang einziger Erfolg auf diesem Belag datierte aus dem Jahr 2022 beim ATP-250-Turnier in Umag.
Vor den Augen seiner Familie – Vater Hanspeter, Mutter Siglinde und Bruder Mark – zeigte der Südtiroler eine kämpferische Leistung. In beiden Sätzen lag Sinner jeweils mit einem Break zurück, kämpfte sich jedoch eindrucksvoll zurück und drehte das Spiel.
Nervenstark im Tiebreak – dominant im Finale
Vor allem im ersten Satz bewies Sinner seine Nervenstärke: Im Tiebreak spielte er seine Klasse aus und nutzte die entscheidenden Momente, während Alcaraz im entscheidenden Augenblick einen Doppelfehler beging.
Auch im zweiten Satz geriet Sinner zunächst ins Hintertreffen, lag früh mit 1:3 zurück. Doch erneut kämpfte er sich zurück, glich zum 3:3 aus und übernahm danach komplett die Kontrolle über das Match. Nach 2 Stunden und 15 Minuten verwandelte er schließlich seinen Matchball und sicherte sich seinen 27. Turniersieg auf der ATP-Tour.
Mit dem Triumph in Monte Carlo krönt Sinner zudem eine beeindruckende Serie: Er gewann alle drei bisherigen Masters-Turniere der Saison – Indian Wells, Miami und Monte Carlo. Ein Kunststück, das zuvor nur Novak Djokovic gelungen war.
Mit dieser Leistung meldet sich Jannik Sinner eindrucksvoll an der Spitze der Tenniswelt zurück.






