„Südtirol darf nicht zum Migrationslager Europas werden“

„Südtirol darf nicht zum Migrationslager Europas werden. Wer aus Österreich oder Deutschland zurückgeführt wird, darf nicht in Südtirol stranden“, erklärt Landtagsabgeordneter Sven Knoll in einer Aussendung der Süd-Tiroler Freiheit. Stattdessen müssten diese Personen in staatliche Aufnahmezentren in Italien oder in Zentren außerhalb Italiens gebracht werden, von wo aus die Rückführung in die Heimatländer organisiert werden solle.
Die Bewegung kritisiert, dass die Folgen einer jahrelangen europäischen Migrationspolitik nun auf Südtirol abgewälzt würden. Leidtragende seien die einheimischen Bürger, die bereits unter Druck auf Wohnraum, Sozialsystem und öffentliche Sicherheit litten. „Das Migrationsproblem muss an den EU-Außengrenzen gelöst werden und nicht in Bozen, nicht am Brenner und schon gar nicht auf dem Rücken unserer eigenen Bevölkerung“, so Knoll.
Die Süd-Tiroler Freiheit fordert konsequente Maßnahmen statt weiterer ergebnisloser Gipfel.






