von lif 10.04.2026 08:28 Uhr

Arbeitsmarkt Vinschgau: Wo braucht es noch Verbesserungen?

Im Rahmen eines Besuchs im Arbeitsvermittlungszentrum Schlanders und einer Betriebsbesichtigung der HOPPE AG in Laas hat sich Landesrätin Amhof mit den Herausforderungen des Vinschgauer Arbeitsmarkts auseinandergesetzt.

Im Bild (von links): Abteilungsdirektor Stefan Luther, die neue Koordinatorin des AVZ Schlanders, Katja Reinstadler, Arbeits-Landesrätin Magdalena Amhof, Francesca Malara, die Direktorin des Amts für Arbeitsvermittlung und Magdalena Oberrauch, die Direktorin des Amts für Arbeitsmarktintegration. (Foto: LPA/Ressort Europa, Arbeit, Personal)

Das Arbeitsvermittlungszentrum Schlanders hat seit Dezember 2025 eine neue Koordinatorin: Katja Reinstadler tritt die Nachfolge des langjährigen Leiters Robert Grüner an. Bei ihrem Besuch führte die Landesrätin Gespräche mit den Mitarbeitern und nahm deren Anliegen auf. Dabei betonte sie die Notwendigkeit, die Dienstleistungen der Arbeitsvermittlungszentren weiter zu stärken: „Dafür braucht es nicht nur engagiertes Personal, sondern auch entsprechende Rahmenbedingungen – dazu zählen sowohl geeignete Räumlichkeiten als auch eine leistungsfähige digitale Infrastruktur.“ Besonders bei den Räumlichkeiten gelte es, zeitnah Lösungen umzusetzen.

HOPPE AG: Größter Arbeitgeber im Vinschgau

Mit rund 500 Beschäftigten an den Standorten Lana, Schluderns und Laas ist die HOPPE AG der größte Arbeitgeber im Vinschgau. Das Unternehmen gilt als Vorreiter in Sachen Familienfreundlichkeit: Als erster Betrieb in Südtirol hat es alle Phasen des Audits „familieundberuf“ durchlaufen und 2004 das entsprechende Zertifikat erhalten.

„Attraktive Arbeitsplätze sind nicht nur ein Wettbewerbsvorteil für das einzelne Unternehmen, sondern für das ganze Gebiet, da sie entscheidend dazu beitragen, Fachkräfte zu gewinnen und langfristig zu binden“, betonte Landesrätin Amhof.

Besonders vorbildlich sei HOPPE auch im Bereich Integration, weil mehrere Menschen mit Behinderung im Betrieb einen stabilen Arbeitsplatz gefunden haben, berichtet das LPA in einer Aussendung. In der Produktionsstätte in Laas wurde zudem eine geschützte Werkstatt eingerichtet, die von der Lebenshilfe betreut wird und gesellschaftliche Teilhabe auch für jene Menschen garantiert, die nicht in den regulären Arbeitsmarkt integriert werden können.

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