„Handwerk macht stolz“: Versammlung in Tramin mit klaren Zukunftsplänen

Zahlreiche Mitglieder nutzten die Veranstaltung, um sich über zentrale Themen zu informieren und gemeinsam über die Zukunft der Branche zu diskutieren. Ortsobmann Daniel Rella eröffnete die Versammlung und begrüßte die anwesenden Mitglieder.
Lebendiges Handwerk im Unterland
Bezirksobmann Werner Amegg gab einen Überblick über die Aktivitäten im Unterland und hob das starke Engagement der Ortsgruppen hervor. Veranstaltungen wie der Markusmarkt, der „Lange Dienstag“ in Auer, Grillabende in Margreid, das Unterlandler Handwerkerfest sowie Feierabend-Treffen in Kurtatsch zeigen, wie aktiv das Handwerk in der Region ist.
Auch Erfolge bei den Landesmeisterschaften der Berufe wurden hervorgehoben: Daniel Larger aus Truden erreichte im Bereich Bau- und Galanteriespengler den ersten Platz. Greta Marsoner aus Aldein belegte im Bereich Mediendesign den zweiten Platz, Felix Heiss aus Kurtatsch erreichte im Bereich Maschinentechnik den dritten Platz.
Zudem wurde das Funktionärsfrühstück im Bezirksbüro Neumarkt als wichtige Plattform für Austausch und Vernetzung genannt. In Tramin selbst wird das Jahrestreffen der Generation Handwerk + ausgetragen, zu dem rund 1.000 Besucher erwartet werden.
Herausforderungen und Chancen für Betriebe
Präsident Martin Haller betonte die positive Entwicklung der Branche: „Handwerk macht stolz.“ Das Handwerk sei gut aufgestellt und weiterhin stark gefragt.
Gleichzeitig sprach er Herausforderungen wie die Bürokratie an. Als Beispiel nannte er die neue Regelung zur Befreiung von der Abgabe für Baustellenschilder bis fünf Quadratmeter, die eine Entlastung für Betriebe darstellen soll. Wichtig sei jedoch eine möglichst unbürokratische Umsetzung im Austausch mit dem Gemeindenverband.
Positiv hob Haller zudem die steigende Zahl an Lehrlingen hervor und betonte die Bedeutung der Ausbildung für die Zukunft des Handwerks.
Gemeinde setzt auf Entwicklung
Bürgermeister Wolfgang Oberhofer informierte über aktuelle Projekte in Tramin an der Weinstraße. Das Gemeindeentwicklungsprogramm befindet sich derzeit im Gemeinderat, nachdem die Arbeitsgruppen ihre Vorarbeit abgeschlossen haben.
Geplant sind unter anderem die Erweiterung des Werkstoffhofs sowie die Sanierung des in die Jahre gekommenen Schwimmbads. Besonders positiv bewertet wurde der nahezu flächendeckende Ausbau der Glasfaserinfrastruktur.
Unterstützung und Ausbildung im Fokus
Andreas Mair vom lvh zeigte auf, wie Betriebe durch den Verband unterstützt werden – von Innovation über Digitalisierung bis hin zu Künstlicher Intelligenz und Nachhaltigkeit. Auch Förder- und Weiterbildungsprogramme spielen dabei eine wichtige Rolle.
Tanja Enderle gab Einblicke in die Berufsbildung, die als zentraler Partner für die Zukunft des Handwerks gesehen wird.
Ganzheitlicher Ansatz als Stärke
Die Ortsversammlung machte deutlich, dass der Verband auf einen umfassenden Ansatz setzt, bei dem Beratung, Weiterbildung und Wissensvermittlung ineinandergreifen.
Das Fazit der Veranstaltung: Das Handwerk im Unterland ist gut vernetzt, aktiv und bereit, die Herausforderungen der Zukunft gemeinsam anzugehen.






