Vier Tote bei 337 Verkehrsunfällen am Osterwochenende

Im Jahr 2024 gab es fünf Verkehrstote, in den Jahren 2020 bis 2022 kamen jeweils vier Menschen am Osterwochenende im Straßenverkehr ums Leben. Die bisher geringste Opferzahl seit Einführung der Statistik im Jahr 1968 wurde mit einem Verkehrstoten in den Jahren 2013 und 2023 verzeichnet. Zum Vergleich dazu mussten im bisher schlimmsten Jahr 39 Tote am Osterwochenende 1976 beklagt werden, berichtete das Ministerium in einer Aussendung am Dienstag.
Wie jedes Jahr zu Ostern hatte die Polizei die Verkehrsüberwachung verstärkt. Dabei wurden heuer rund 10.000 Lenker mehr wegen Überschreitung der höchstzulässigen Geschwindigkeit beanstandet als im Vorjahr, das ist rund ein Fünftel mehr als 2025. Gegen 304 Verkehrsteilnehmer wurde wegen Trunkenheit am Steuer Anzeige erstattet (2025: 334), ein Rückgang um zehn Prozent. Weitere 81 Drogenfahrer wurden von der Polizei aus dem Verkehr gezogen, um fünf weniger als im Vorjahr (86).
288 Führerscheine abgenommen
288 Lenkern wurde am Osterwochenende der Führerschein bzw. der Mopedausweis vorläufig abgenommen (2025: 274). Drei Kraftfahrzeuge wurden zu Ostern infolge extremer Geschwindigkeitsüberschreitungen von der Polizei vorläufig beschlagnahmt, im Vorjahr waren es noch fünf gewesen.Â
In der gesamten Karwoche, einschließlich Ostermontag, verunglückten sieben Menschen im Straßenverkehr tödlich: drei Motorrad-Lenker, ein Pkw-Lenker, ein E-Bike-Lenker, ein Fußgänger und ein Pkw-Mitfahrer. Vier Verkehrstote wurden in der Vorwoche in Niederösterreich und jeweils einer in Oberösterreich, Salzburg und der Steiermark beklagt. Vermutliche Hauptunfallursachen waren in drei Fällen eine nicht angepasste Geschwindigkeit, in zwei Fällen Unachtsamkeit/Ablenkung und in je einem Fall Alkohol, Drogen oder Medikamente und Überholen.
APA/UT24






