von lif 08.04.2026 10:51 Uhr

Solide Abschusserfüllung im abgeschlossenem Jagdjahr

Mit dem Abschluss des Jagdjahres 2025/2026 liegt nun die endgültige Jagdstatistik für Tirol vor. Die Abschusserfüllung bewege sich weiterhin auf einem guten und stabilen Niveau.

APA/dpa-Zentralbild

„Die Jäger in Tirol leisten auch unter zunehmend anspruchsvollen Rahmenbedingungen einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Wälder und den Lebensraum der Wildtiere“, betont Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Geisler. „Die neuerlich angehobenen Zielvorgaben zeigen, wie ambitioniert die Aufgabenstellung ist – umso mehr ist das erreichte Ergebnis als solide Leistung einzuordnen. Gleichzeitig steigen die Anforderungen weiter – wir müssen weiterhin dranbleiben.“

Abschusserfüllung: Verlässliche Entwicklung bei steigenden Anforderungen

11.892 Stück Rotwild wurden im Jagdjahr 2025/2026 als Abgang verzeichnet. Damit liegt die Abschusserfüllung bei knapp 90 Prozent. „Trotz nochmals erhöhter Abschussvorgaben konnte ein insgesamt solides Ergebnis erzielt werden. Für uns Jäger war das vergangene Jagdjahr in vielerlei Hinsicht fordernd“, sagt Landesjägermeister Anton Larcher und führt weiter aus: „Wir erleben in der täglichen Revierarbeit sehr unmittelbar, wie sich das Verhalten des Wildes verändert – sei es durch zunehmende Störungen im Lebensraum oder durch witterungsbedingte Verschiebungen. Das verlangt viel Erfahrung, Geduld und ein hohes Maß an Anpassungsfähigkeit. Die Jägerschaft ist bereit, diesen Weg weiterzugehen und ihren Beitrag zu leisten.“

Veränderte Rahmenbedingungen – etwa durch Witterungseinflüsse, Lebensraumveränderungen oder auch eine intensivere Freizeitnutzung der Wälder – erfordern zunehmend flexible und abgestimmte Maßnahmen. Um das Gleichgewicht zwischen Wald und Wild nachhaltig zu sichern, bleibt eine Fortführung und Weiterentwicklung der bisherigen Anstrengungen wesentlich.

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