Mit 156 km/h durch den Tunnel

Eine Zivilstreife der Polizeiinspektion Ischgl hatte den Wagen einer 22-jährigen Frau gegen 10:35 Uhr im Perjen-Tunnel im Gemeindegebiet von Stanz bei Landeck bemerkt. Den Beamten fiel sofort auf, dass das Auto deutlich zu schnell unterwegs war.
Die Polizisten nahmen die Verfolgung auf und stellten fest, dass der Pkw im Roppener Tunnel mit massiv überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war. Bei erlaubten 80 km/h zeigte der Tacho des Polizeifahrzeugs während der Nachfahrt eine Geschwindigkeit von 156 km/h an – also fast doppelt so schnell wie erlaubt.
Nach dem Roppener Tunnel wurde der Wagen schließlich von einer Streife der Autobahnpolizei Imst gestoppt. Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Beamten bei der 22-jährigen österreichischen Fahrerin Anzeichen fest, die auf eine Beeinträchtigung durch Suchtmittel hindeuteten.
Eine klinische Untersuchung durch den polizeiärztlichen Dienst bestätigte diesen Verdacht. Die junge Frau musste ihren Führerschein noch vor Ort abgeben. Sie wird nun bei der Bezirkshauptmannschaft Imst angezeigt.






