„Blamiert bis auf die Eier“

Sven Knoll weist Anschuldigungen zurück
Der Abgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Sven Knoll, erklärte nach den Anschuldigungen Bianchis, seine Familie kaufe seit Jahren bewusst Produkte aus der gesamten Europaregion Tirol ein. Dieses Prinzip sei auch bei der Zubereitung des Osterlamms umgesetzt worden. Laut Knoll stammten die Zutaten aus verschiedenen Teilen Tirols.
Als Beispiel nennt der STF-Frontmann die verwendeten Eier, die von einem Bauernhof im Burggrafenamt stammen. Das Mehl sei von der Marke Bio am Berg, die nach Angaben Knolls Produkte aus kleinstrukturierter Bio-Berglandwirtschaft aus Nord-, Ost- und Südtirol verarbeitet. Für Produkte aus Südtirol existiere innerhalb der Marke zudem ein eigenes Logo mit der Bezeichnung „Sonnenland Südtirol“.
Andere Zutaten wie Vanille, Zucker oder Rum würden hingegen grundsätzlich nicht in Südtirol angebaut.
„Italienische Produkte kommen nicht in meinen Einkaufssack“
Sven Knoll kritisiert in diesem Zusammenhang, Bianchi kenne offenbar weder die landwirtschaftlichen Strukturen im Land noch die Herkunft der genannten Produkte ausreichend. Zugleich äußerte er deutliche Kritik am italienischen Landesrat und dessen Aussagen.
In einem Punkt bestätigt Knoll jedoch die grundsätzliche Stoßrichtung der Debatte: „Italienische Produkte kommen nicht in meinen Einkaufssack, ich kaufe, wann immer möglich, einheimische Produkte aus Nord-, Ost- und Südtirol sowie aus dem restlichen Österreich“, erklärt der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit.






