Kinderbetreuung in Tirol: Fortschritte, aber Probleme bleiben

Kosten und Organisation sorgen für Unsicherheit
„Für viele Eltern ist noch immer nicht klar, was die Betreuung schlussendlich kosten wird“, erklärt Haselwanter-Schneider. Ebenso offen sei die Organisation des Transports, wenn Kinder einen Betreuungsplatz außerhalb ihrer Heimatgemeinde erhalten.
Unklar ist laut Liste Fritz auch, wer die entstehenden Kosten übernimmt. Diese Unsicherheiten betreffen nicht nur Eltern, sondern auch zahlreiche Gemeinden. Werden Kinder außerhalb ihrer Wohnortgemeinde betreut, stelle sich die Frage, welche Gemeinde für welche Kosten aufkommen muss.
Noch immer viele Kinder ohne Platz
Trotz der Fortschritte haben rund 1500 Kinder in Tirol weiterhin keinen Betreuungsplatz. Die Liste Fritz kündigt an, genau zu prüfen, wie das Land die Plätze vermittelt.
„Das wird wohl der Elchtest werden“, so Haselwanter-Schneider. Man vermisse derzeit noch einen klar erkennbaren Mehrwert für Eltern und Gemeinden, sei jedoch offen dafür, sich von den verantwortlichen Parteien positiv überraschen zu lassen.
Neueste Meldungen






