39 Hunde aus „untragbarer Haltung“ gerettet

„Die Familie lebte gemeinsam mit den Hunden in völlig untragbaren hygienischen Verhältnissen“, hieß es. Der gesamte Innenbereich sei stark mit Kot verschmutzt gewesen, die Wände durchgehend mit Urin verunreinigt. Die Hunde hätten in dem ganzen Schmutz keine Rückzugsmöglichkeiten gehabt. In einem großen Außenzwinger im Garten sowie in einer Holzhütte wurden auch noch weitere Hunde entdeckt, wodurch ihre Zahl auf 39 anwuchs. Die jüngsten Tiere waren erst wenige Wochen alt.
Verdreckt, verfilzt, verängstigt
Viele der Tiere waren stark verdreckt, ihr Fell verklebt und verfilzt: „Nahezu alle Hunde zeigen deutliche Angstreaktionen, einige haben stark entzündete Augen und Juckreiz.“ Unterernährt waren die Tiere offensichtlich nicht, viele hatten aber großen Durst. Den Tierschützern war rasch klar, dass ein einzelnes Tierheim diese große Anzahl an Hunden nicht alleine unterbringen könne – noch am Dienstag wurden sie auf die Tierheime Villach, Wolfsberg, Garten Eden und das Tierschutz-Kompetenzzentrum (TiKo) aufgeteilt. Am Mittwoch wurden sie untersucht, gewaschen und von Parasiten befreit.
„Dieser Einsatz zeigt, wie wichtig eine funktionierende Tierrettung und die enge Zusammenarbeit mit den Behörden ist“, sagte Anna Offner, die Präsidentin des Landestierschutzvereins Kärnten. Und weiter: „Was wir vor Ort gesehen haben, war erschütternd – die Hunde mussten unter Zuständen leben, die man kaum in Worte fassen kann.“
APA/UT24Â






