Erika Wimmer Mazohl erhält Otto-Grünmandl-Literaturpreis 2026

Auszeichnung für ein vielfältiges Werk
Die 1957 in Bozen geborene Schriftstellerin Erika Wimmer Mazohl wird mit dem Otto-Grünmandl-Literaturpreis 2026 geehrt. Der Preis, der alle zwei Jahre vom Land Tirol vergeben wird, ist mit 5.000 Euro dotiert. Die Jury würdigt Wimmer Mazohls breite literarische Palette, die Prosa, Lyrik, Hörspiel, Bühnenstücke, Film, Textinstallationen sowie interdisziplinäre Projekte mit verschiedenen Künstlerinnen und Künstlern umfasst.
Der Kulturbeirat des Landes hebt hervor: „Ihr künstlerischer Zugang ist stets engagiert, sprachkritisch und feministisch. Er zeichnet sich durch genaue Beobachtungsgabe und Sinn für Ästhetik aus. Mit ihrer Arbeit als Schreibende, Wissenschaftlerin und Literaturvermittlerin prägt und gestaltet Erika Wimmer Mazohl seit vielen Jahren die Tiroler und Südtiroler Literaturlandschaft.“
Biografie und bisherige Leistungen
Erika Wimmer Mazohl studierte Germanistik, Anglistik und Vergleichende Literaturwissenschaft. 1992 begann sie mit der Veröffentlichung erster literarischer Werke. Parallel dazu verfolgte sie eine wissenschaftliche Laufbahn am Forschungsinstitut Brenner-Archiv und leitete von 1997 bis 2003 das neu errichtete Literaturhaus am Inn.
2021 war sie zudem Gründungsmitglied des Europäischen Zentrums für Literatur und Übersetzung (ZeLT) in Brixen/Südtirol. Trotz ihrer vielfältigen Tätigkeiten hat sie stets ihren eigenen literarischen Weg verfolgt. Der Otto-Grünmandl-Literaturpreis wurde 2010 in Erinnerung an den Tiroler Kabarettisten, Volksschauspieler und Schriftsteller Otto Grünmandl ins Leben gerufen. 2024 ging die Auszeichnung an die Schriftstellerin Angelika Rainer.






