von mmh 30.03.2026 10:10 Uhr

Kultur, Sport und Gemeinschaft: Special Olympics on Tour in Naturns

Der diesjährige Ausflug zum Abschluss der Wintersaison der Sportler von Special Olympics führte nach Naturns und brachte rund 100 Teilnehmer zu einem abwechslungsreichen Programm aus Kultur, Kulinarik und Sport zusammen. Im Mittelpunkt stand dabei vor allem das gemeinsame Erlebnis und der sportliche Zusammenhalt abseits von Medaillen und Wettkämpfen.

(Bild: Special Olympics Südtirol)

Insgesamt nahmen etwas mehr als 100 Personen an der Veranstaltung teil, wie die Präsidentin von Special Olympics Team Südtirol, Martha Stocker, mitteilte. Der Ausflug verband drei Programmpunkte: ein kulturelles, ein kulinarisches und ein sportliches Erlebnis.

Internationale Sportbewegung mit Erfolgsgeschichte

Special Olympics wurde 1966 in den USA von Eunice Shriver Kennedy gegründet und ist heute in rund 180 Ländern aktiv. Die Athleten konnten zuletzt sowohl bei italienischen Meisterschaften als auch bei den Weltwinterspielen in Turin große Erfolge feiern und wurden bei der Sportlerwahl unter die ersten drei gereiht.

Im Mittelpunkt des Ausflugs stand diesmal jedoch nicht der sportliche Wettkampf, sondern das gemeinsame Erlebnis, der Austausch und das Entdecken neuer Eindrücke.

Kultur, Kulinarik und Gemeinschaft in Naturns

In Naturns standen ein Besuch des Prokulus-Museums sowie eine Führung durch die Prokulus-Kirche auf dem Programm. Besonders die Fresken der Kirche wurden als europaweit einzigartig hervorgehoben.

Ein weiterer Höhepunkt war der Empfang im Rathaus von Naturns. Dort wurden die Teilnehmer herzlich begrüßt und kulinarisch versorgt. Die Organisation lag maßgeblich in den Händen der Gemeindereferentin Astrid Pichler, die gemeinsam mit Helfern sowie lokalen Hotelbetrieben die Veranstaltung vorbereitete.

Auch Bürgermeister Zeno Christanell und der Präsident der Tourismusgenossenschaft Christof Tappeiner zeigten sich erfreut über den Besuch von Special Olympics in der Gemeinde.

Sportlicher Abschluss am Minigolfplatz

Zum Abschluss stand ein Besuch des Minigolfplatzes auf dem Programm, bei dem die Teilnehmer ihre Konzentration und Geschicklichkeit unter Beweis stellen konnten. Anschließend erfolgte die gemeinsame Rückfahrt nach Meran erneut mit dem 0-Emissions-Bus, bereitgestellt durch SASA, bevor für die Nicht-Meraner die Weiterreise mit dem Zug erfolgte.

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