Jugend will mitreden: Jugendhaushalt sorgt für starke Beteiligung in Südtirol

„Wir wollen aktiv mitentscheiden und unsere Ideen einbringen. Wenn uns diese Möglichkeit gegeben wird, dann nehmen wir sie auch an“, betont die Vorsitzende der Junge Generation, Anna Künig. Das Engagement der Jugendlichen zeige klar, dass politisches Interesse vorhanden sei, wenn junge Menschen auch tatsächlich eingebunden werden.
Vorurteil der Politikverdrossenheit widerlegt
Nach Einschätzung der Jungen Generation bestätigt der Jugendhaushalt, dass das häufig genannte Vorurteil einer politikverdrossenen Jugend nicht zutrifft. Vielmehr steige die Bereitschaft zur Beteiligung deutlich, wenn moderne Beteiligungsformen angeboten werden.
„Wir arbeiten mit, geben unsere Stimme ab und bringen frische Ideen ein, wenn wir Gehör bekommen“, so Künig weiter.
Jugendhaushalt als Instrument der Mitbestimmung
Aus Sicht der Jungen Generation ist der Jugendhaushalt ein wichtiges Instrument, um politische Mitbestimmung konkret erlebbar zu machen und junge Menschen frühzeitig in Entscheidungsprozesse einzubinden. Dadurch würden nicht nur demokratische Strukturen gestärkt, sondern auch das Verantwortungsbewusstsein für die eigene Gemeinde und für Südtirol insgesamt gefördert.
Auch der Kalterer Gemeindereferent der Jungen Generation, Lukas Luggin, zeigt sich zufrieden mit der Beteiligung in seiner Gemeinde. Die Rückmeldungen der jungen Kalterer seien sehr positiv gewesen. Zudem seien mehrere konkrete Projektvorschläge eingegangen, die nun umgesetzt werden sollen.
Forderung nach Ausbau des Projekts
Die Junge Generation spricht sich dafür aus, den Jugendhaushalt weiter auszubauen und langfristig in möglichst vielen Gemeinden zu verankern. Ziel sei es, noch mehr jungen Menschen in Südtirol die Möglichkeit zu geben, ihre Ideen einzubringen und aktiv an der Gestaltung der Zukunft mitzuwirken.
Denn eines sei klar: Wer die Zukunft gestalten will, müsse die Jugend heute mitbestimmen lassen.






