„Eine Frau ist nichts wert! Konvertiere zum Islam!“- Frau im Zug bedroht

Laut ihren Angaben begann die Situation, als die Männer ihre Fahrräder rücksichtslos in den Zug brachten. Als sie darauf hinwies, eskalierte die Lage. Die beiden Männer reagierten aggressiv, beleidigten sie und äußerten religiös motivierte sowie frauenverachtende Aussagen.
Heftige Kritik und Forderungen
Die Süd-Tiroler Freiheit zeigt sich über den Vorfall tief besorgt. Es dürfe nicht sein, dass Frauen in öffentlichen Verkehrsmitteln solchen Einschüchterungen und Bedrohungen ausgesetzt seien. Der Fall werfe grundlegende Fragen zur Sicherheit im öffentlichen Raum sowie zum Umgang mit extremistischen und frauenfeindlichen Einstellungen auf.
„Wer unsere Werte nicht respektiert und Frauen derart herabwürdigt, hat in unserer Gesellschaft keinen Platz“, betont Karin Meister.
Streit um Maßnahmen im Landtag
Die Bewegung fordert konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit im öffentlichen Verkehr. Erst kürzlich hatte sie dazu einen Beschlussantrag im Landtag eingebracht. Dieser wurde jedoch von der SVP abgelehnt. Als Begründung wurde unter anderem angeführt, dass ein solcher Vorfall dem Fraktionssprecher Harald Stauder „noch nie passiert“ sei.
Laut Süd-Tiroler Freiheit seien dabei Berichte von Betroffenen und Mitarbeitern unberücksichtigt geblieben.
Appell an Betroffene
Die Bewegung ruft dazu auf, ähnliche Vorfälle konsequent zu melden und nicht zu schweigen. Nur so könne verhindert werden, dass sich solche Situationen wiederholen.
Als wirksamste Maßnahme sieht die Süd-Tiroler Freiheit eine konsequente Abschiebung von Gewalttätern.






