Notfall am Großglockner: Deutscher Bergsteiger aus Bergnot gerettet

Gegen 18:45 Uhr – rund 100 Meter unterhalb der Hütte – bekam ein 53-jähriger Deutscher plötzlich gesundheitliche Probleme und konnte nicht mehr weitergehen. Die Gruppe setzte daraufhin einen Notruf ab. Eine Rettung per Hubschrauber war aufgrund der bereits einsetzenden Dämmerung und starker Windböen jedoch nicht möglich.
Aufwendige Bergung unter schwierigen Bedingungen
Stattdessen wurde die Bergrettung Kals alarmiert. Während sich die Einsatzkräfte gemeinsam mit einem Alpinpolizisten auf den Weg zum Patienten machten, stieg auch der Hüttenwirt zur Unglücksstelle ab und kümmerte sich um den Mann. Vor Ort wurde eine Wärmeversorgung durchgeführt, um den Zustand des 53-Jährigen zu stabilisieren.
Nach dem Eintreffen der Bergrettung wurde der Bergsteiger im sogenannten Akja – einer speziellen Gebirgstrage – versorgt. Anschließend erfolgte der Abtransport, teilweise seilgesichert, bis zur Talstation der Materialseilbahn der Stüdlhütte.
Übergabe an Rettungsdienst im Tal
Von dort wurde der Mann weiter ins Tal gebracht und schließlich gegen 22:30 Uhr dem Rettungsdienst übergeben. Im Einsatz standen die Bergrettung Kals, ein Bergrettungsarzt sowie ein Alpinpolizist.






