„Finaler Schlag“: USA planen offenbar Bodeneinsatz im Iran

Ein Bodeneinsatz würde eine neue, deutlich gefährlichere Phase des Konflikts einläuten. US-Soldaten wären am Boden erheblich größeren Risiken ausgesetzt als bisher – darunter Angriffe durch iranische Drohnen und Raketen, direkte Gefechte sowie improvisierte Sprengsätze. Ob US-Präsident Donald Trump die Pläne tatsächlich genehmigen wird, ist derzeit unklar. Laut anonymen Quellen laufen die Vorbereitungen jedoch bereits seit Wochen.
Auch US-Außenminister Marco Rubio äußerte sich zuletzt zurückhaltend: Zwar könnten die Kriegsziele auch ohne Bodentruppen erreicht werden, ein Einsatz werde jedoch nicht kategorisch ausgeschlossen.
Berichte verdichten sich
Neben der „Washington Post“ berichtet auch das Portal „Axios“ von entsprechenden Militärplänen. Demnach könnte ein möglicher „finaler Schlag“ zur Beendigung des Krieges gegen den Iran neben Luftangriffen auch Bodentruppen umfassen. Konkrete Szenarien beinhalten laut Bericht die Einnahme oder Blockade strategisch wichtiger Inseln in der Straße von Hormuz – darunter Kharg, über die ein Großteil der iranischen Erdölexporte abgewickelt wird.
Der Krieg Israels und der USA gegen den Iran befindet sich mittlerweile in der fünften Woche. Die Regierung in Washington hat bereits Marineinfanteristen in den Nahen Osten verlegt und plant zusätzlich, Tausende Soldaten der 82. Luftlandedivision in die Region zu entsenden.
Tausende weitere Soldaten im Gespräch
Auch das „Wall Street Journal“ berichtet, dass die Entsendung von bis zu 10.000 weiteren US-Soldaten in die Golfregion geprüft wird. Dabei dürfte es sich vor allem um Infanterieeinheiten handeln.
Die Entwicklungen zeigen: Hinter den Kulissen laufen offenbar intensive Vorbereitungen – und die Möglichkeit einer weiteren Eskalation bleibt bestehen.






