Handelskammern entlang der Brennerachse

Zum Auftakt erhielten die Teilnehmer am Institut für Quantenoptik und Quanteninformation der Österreichischen Akademie der Wissenschaften einen Einblick in den aktuellen Stand der Quantenforschung in Innsbruck sowie in das regionale Ökosystem, das sich in diesem Bereich entwickelt hat. Im Anschluss fand in der Tiroler Wirtschaftskammer die Arbeitssitzung statt. Dabei gaben die beteiligten Kammern einen umfassenden Überblick über die aktuelle Konjunkturlage in den einzelnen Regionen und tauschten sich ausführlich über Maßnahmen zur Gewinnung und Bindung qualifizierter Fachkräfte aus, insbesondere über bestehende und geplante Welcome Services. Darüber hinaus wurden unterschiedliche Modelle der alternativen Streitbeilegung (ADR) vorgestellt und deren Wirksamkeit im Vergleich erörtert, berichtet die Handelskammer in einer Aussendung.
Ein weiterer Schwerpunkt der Sitzung war der aktuelle Stand der Reform des österreichischen Wirtschaftskammerwesens am Beispiel Tirol. Ebenso wurde der Fortschritt zentraler Infrastrukturprojekte entlang der Brennerachse bewertet, da diese für die wirtschaftliche Entwicklung der Euregio von großer Bedeutung sind. Abschließend wurde beschlossen, dass die IHK Augsburg künftig als Gast an den Treffen der Handels- und Wirtschaftskammern entlang der Brennerachse teilnehmen kann. „Uns Industrie-, Wirtschafts- und Handelskammern entlang der Brennerachse beschäftigen oft dieselben Themen. Gerade der regelmäßige Austausch ermöglicht es uns, gemeinsame Herausforderungen offen zu diskutieren, voneinander zu lernen und grenzüberschreitende Lösungen voranzutreiben“, betonten die Spitzen der Handels- und Wirtschaftskammern entlang der Brennerachse beim Treffen gemeinsam.
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