Rom führt Rauchverbot an Stränden ein

In Rom führt das Rauchverbot in geschlossenen öffentlichen Räumen sowie in bestimmten Außenbereichen zu Geldstrafen bis 275 Euro. Diese verdoppeln sich – auf bis zu 550 Euro -, wenn Kinder oder schwangere Frauen anwesend sind. Die Vorschriften gelten unter anderem für Parks, Haltestellen öffentlicher Verkehrsmittel, Spielplätze und Krankenhäuser.
Geplant ist umfassende Informationskampagne
Das Rauchverbot gilt an den Stränden der gesamten römischen Küste von Ostia bis Capocotta. „Es handelt sich um eine wichtige Maßnahme, die in Richtung Umwelt- und Gesundheitsschutz geht, insbesondere in einem Kontext wie den Stränden des Lido di Ostia, die vor allem im Sommer von Tausenden Bürgern und Touristen besucht werden“, betonte das römische Stadtratsmitglied der linksgrünen Partei „Alleanza Verdi Sinistra“, Nando Bonessio.
Geplant ist jetzt eine umfassende Informationskampagne, beginnend mit sichtbarer und mehrsprachiger Beschilderung. „Es geht nicht nur darum, ein Verbot einzuführen, sondern einen kulturellen Wandel zu fördern, der darauf abzielt, die Umwelt zu schützen, die Verschmutzung durch Zigarettenstummel zu reduzieren und die Gesundheit der Bürger – insbesondere der Schwächsten – zu sichern“, so Bonessio.
Per Gesetz ist in Italien seit 2003 das Rauchen in allen öffentlichen Gebäuden, Büros, Bars, Restaurants, Diskotheken und Hotels verboten, falls es dort keine völlig getrennten Raucherzimmer und ein funktionierendes Belüftungssystem gibt. Eine Übergangsfrist lief bis 2005, seit damals besteht das strikte Rauchverbot.
APA






