von mmh 26.03.2026 14:41 Uhr

Gewalt gegen Frauen- Tabuthema Migration?

Die Freiheitlichen üben scharfe Kritik an der aktuellen Debatte über Gewalt gegen Frauen und sprechen von einer „verzerrten Diskussion“. In einer Aussendung stellt Obmann Roland Stauder klar, dass jede Gewalttat zu verurteilen sei – insbesondere, wenn sie sich gegen körperlich Schwächere richtet.

Roland Stauder, Obmann der Freiheitlichen - Foto: Freiheitliche

Gleichzeitig werfen die Freiheitlichen politischen Gegnern vor, bestimmte Aspekte der Gewaltdebatte bewusst auszublenden. In Deutschland würden laut Stauder insbesondere linke und grüne Kräfte den Fokus auf Themen wie „Hate Speech“, digitale Gewalt oder politische Gegner legen, während andere Bereiche nicht ausreichend thematisiert würden.

Kritik an politischer Debatte

Die Freiheitlichen vertreten die Ansicht, dass Gewalt durch Migranten in der öffentlichen Diskussion zu wenig berücksichtigt werde. Laut Stauder werde dies häufig als Einzelfälle dargestellt und nicht ausreichend offen angesprochen.

Auch in Südtirol sieht er ähnliche Entwicklungen. Gewalt im Zusammenhang mit Migration sei aus seiner Sicht ein sensibles Thema, das von verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen nicht ausreichend diskutiert werde.

Verweis auf Sicherheitsstudie

Zur Untermauerung ihrer Position verweisen die Freiheitlichen auf die Südtiroler Sicherheitsstudie 2025. Demnach hätten viele Frauen ihre größten Ängste nicht im privaten Umfeld, sondern im öffentlichen Raum – etwa in Verkehrsmitteln oder auf öffentlichen Plätzen.

Abschließend betonen die Freiheitlichen, dass diese Aspekte in der Debatte stärker berücksichtigt werden müssten und sprechen sich für eine offenere Diskussion aus.

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