30 Jahre gelebte Inklusion: Wie der Verein WIR Teilhabe möglich macht

Heute unterstützt der Verein gut 115 Menschen an mehreren Standorten – von betreutem Wohnen bis hin zu mobiler Alltagsbegleitung. Besonders sichtbar wird Inklusion im Arbeitsleben, beispielsweise im Café „Erzspeicher“ in Hall, wo Menschen mit Behinderung regulär angestellt und sozialversichert sind. Geschäftsführer Gerhard Eckstein betont, wie sehr sich die gesellschaftliche Wahrnehmung in den vergangenen 30 Jahren zum Positiven verändert hat.
Ein weiterer zentraler Ort ist die Werkerei in der Haller Altstadt, wo Menschen mit Behinderung einer sinnstiftenden Tagesstruktur nachgehen. Dort entstehen handwerkliche und künstlerische Produkte, die auch verkauft werden – ebenso wie Auftragsarbeiten für Unternehmen und Privatpersonen.
Finanziert wird die Arbeit des Vereins durch öffentliche Mittel und ein engagiertes Team von beinahe 185 Mitarbeitenden. Für Eckstein steht fest: Echte Teilhabe darf kein bloßes Schlagwort sein, beim Verein WIR wird sie seit 30 Jahren aktiv gelebt und gestaltet.
Andreas Raffeiner






