KI in der Medizin: Chancen, Risiken und ethische Fragen

Diese Fragen stehen im Zentrum der dritten Ausgabe der NOI TECHTALKS, die am 31. März vom NOI Techpark und dem Center for Advanced Studies von Eurac Research organisiert werden. Unter dem Titel „KI in der Medizin: Was gewinnen wir, und zu welchem Preis?“ diskutieren Experten und Publikum über Chancen, Nebenwirkungen und gesellschaftliche Auswirkungen des digitalen Fortschritts in der Gesundheitsversorgung.
Mehr als Technik: Gesellschaftliche Folgen im Blick
Die Veranstaltung beleuchtet nicht nur die technischen Möglichkeiten wie personalisierte Vorsorge oder präzisere Diagnosen. Auch die gesellschaftlichen Implikationen stehen im Mittelpunkt: KI kann verändern, wie Gesundheit definiert wird, welche Erwartungen an Prävention und Verhalten entstehen und wie Entscheidungen in der medizinischen Versorgung getroffen werden. Ein zentraler Punkt ist dabei, welche Rahmenbedingungen nötig sind, damit Innovation fair, sicher und menschenzentriert bleibt.
Internationale Expertinnen diskutieren mit Publikum
Für den Dialog am 31. März kommen zwei international anerkannte Expertinnen nach Bozen: Sally Wyatt, Professorin für Digital Cultures an der Maastricht University, erforscht, wie digitale Technologien den Alltag verändern. Deborah Mascalzoni, Leiterin der ELSI-Forschungsgruppe am Institut für Biomedizin von Eurac Research und Associate Professor für Biomedizinische Ethik an der Uppsala University, arbeitet zu Datenschutz, Menschenrechten und Patienteneinbindung.
„Technologie verändert unser Leben oft schneller, als wir sie einordnen können – gerade in einem so sensiblen Bereich wie Gesundheit. Mit den NOI TECHTALKS schaffen wir einen Raum, in dem wir gemeinsam diskutieren, welche Folgen Fortschritt für die Gesellschaft und unser Zusammenleben hat“, erklären NOI-Direktor Ulrich Stofner und Stephan Ortner, Direktor von Eurac Research.
Die NOI TECHTALKS sind offen für alle Interessierten. Der Eintritt ist frei, die Veranstaltungssprache Englisch, mit Simultanübersetzung ins Deutsche und Italienische.






