AVS begrüßt verkehrsberuhigte Zukunft am Grödner Joch

Diesen Weg wollen nun auch andere Gemeinden des Gadertals und Grödens einschlagen, berichtet der AVS in einer Aussendung. Die verkehrsberuhigte Zone in fünf Monaten im Jahr muss von der Landesregierung beschlossen werden. „Für uns als Alpenverein ist dies ein historischer Moment“, erklärt AVS-Präsident Georg Simeoni. „Seit Jahrzehnten weisen wir auf die Belastungsgrenzen der Dolomitenpässe hin. Die Einführung einer verkehrsberuhigten Zone am Grödner Joch bedeutet einen entscheidenden Fortschritt für die Erhaltung dieser einmaligen Naturlandschaft. Wir unterstützen ausdrücklich einen solchen Schritt auch für das Sellajoch.“
Der AVS betont, dass die Reduktion des motorisierten Individualverkehrs eine zentrale Voraussetzung dafür sei, die einzigartige Landschaft der Dolomiten auch zukünftigen Generationen in seiner Schönheit und ökologischen Vielfalt zu erhalten.
Forderungen des AVS bleiben klar
Obwohl der AVS die Entscheidung ausdrücklich begrüßt, fordert er eine konsequente Ausarbeitung der Details in der Umsetzung: Der Verkehr müsse klar gelenkt und der öffentliche Nahverkehr ausgebaut werden. „Ziel muss es sein, diese zeitweilige Verkehrsberuhigung auszuweiten“, fordert Georg Simeoni. „Diese Entscheidung ist ein Anfang – aber kein Endpunkt“, betont Simeoni. Nun ist die Landesregierung gefordert, die nötigen gesetzlichen Maßnahmen zu treffen.






