Liste Fritz fordert Volksbefragung zum Fernpass-Paket

Kritisch sehen Klubobmann Markus Sint und Bezirkssprecherin Maria Zwölfer vor allem, dass die geplanten Maßnahmen keine spürbare Entlastung des Verkehrs bringen würden. Stattdessen befürchten sie zusätzliche Belastungen für die Region. Auch bestehende Einschränkungen wie das LKW-Fahrverbot könnten laut Liste Fritz künftig wegfallen.
Bereits 2023 hatte die Partei eine Volksbefragung im Landtag beantragt, was jedoch von ÖVP und SPÖ abgelehnt wurde. Die nun geplante Einführung einer Maut sowie der Bau eines Tunnels werden von der Liste Fritz deutlich kritisiert. Diese Maßnahmen würden vor allem Kosten verursachen, ohne die Verkehrsprobleme nachhaltig zu lösen.
Neben den Auswirkungen auf die Bevölkerung warnt die Partei auch vor wirtschaftlichen Nachteilen. Höhere Transportkosten könnten Betriebe im Außerfern belasten und die Wettbewerbsfähigkeit der Region schwächen.
Die Liste Fritz unterstützt daher eine aktuelle Petition an den Tiroler Landtag, die eine Volksbefragung fordert. Bei einem Projekt dieser Größenordnung müsse die Bevölkerung in die Entscheidung eingebunden werden, so Zwölfer.






