Landesregierung regelt klinische Ausbildung für neues Medizinstudium

„Mit dem Abkommen gelingt es uns,  das Medizinstudium, das in Bozen angeboten wird, mit dem klinischen Alltag und der praktischen Gesundheitsversorgung im Südtiroler Krankenhausnetzwerk zu verbinden. Wir komplettieren das medizinische Ausbildungsmodell, bringen es nah an die klinische Praxis und an die Versorgung der Menschen, denn das stärkt zugleich die Gesundheitsversorgung in Südtirol heute und den Arztberuf von morgen“, ist Gesundheitslandesrat Hubert Messner überzeugt.
Das Abkommen soll auch die Praktika regeln, die die Studenten des Medizinstudiums Bozen im Südtiroler Sanitätsbetrieb absolvieren. Ärzte und Gesundheitsberufe übernehmen dabei Lehr‑ und Tutorentätigkeiten. Dafür nutzt die Universität Strukturen und Dienste des Sanitätsbetriebes. Gleichzeitig bleibt die Qualität der Versorgung gesichert, da alle rechtlichen Anforderungen, darunter die Zweisprachigkeit, eingehalten werden.
Das Abkommen soll laut Landesrat Messner Lehre, Forschung und Innovation stärken und dafür sorgen, dass neue Erkenntnisse aus der Medizin rasch in der klinischen Praxis ankommen. Forschungsvorhaben werden von Universität, Sabes und Claudiana gemeinsam geplant. Bestehende Facharztausbildungen, auch das grenzüberschreitende Modell mit Österreich, bleiben vollständig bestehen.






