Kompatscher will bei A22-Vergabe mitreden

Das italienische Infrastrukturministerium (MIT) hat entschieden das Vergabeverfahren für die neue A22-Konzession fortzuführen. Grundlage ist die am 31. Dezember 2024 gestartete Ausschreibung, allerdings ohne Vorkaufsrecht für den bisherigen Betreiber. Das Ministerium betont, dass die Zahl der zugelassenen Bewerber eine echte Wettbewerbssituation im öffentlichen Interesse garantiere.
Der Vorschlag, der als Basis für die Angebote dienen soll, wurde bereits dem CIPESS, dem italienischen Ausschuss für Programmierung und Wirtschaftspolitik, zur Genehmigung vorgelegt. Danach folgt die formelle Angebotsphase, bevor eine Kommission den künftigen Konzessionär auswählt. Ziel ist es, noch vor Jahresende einen neuen Betreiber zu benennen, berichtet die ANSA.
Landeshauptmann Arno Kompatscher meldete sich ebenfalls zu Wort. Man werde die eigenen Möglichkeiten und Rechte geltend machen, sowohl als Mitgesellschafter der Brennerautobahn als auch als Vertreter der betroffenen Gebiete.






