Kaum Entlastung für Familien: Kritik an neuen Landesleistungen

Im Zentrum der Kritik steht das Landesfamiliengeld, das seit Jahren unverändert bei 200 Euro monatlich liegt. Angesichts stark gestiegener Lebenshaltungskosten sei dieser Betrag längst nicht mehr ausreichend, so die Abgeordnete Maria Elisabeth Rieder. Eine Anpassung an die Inflation sei nicht vorgesehen, obwohl die Belastungen für Familien deutlich zugenommen hätten.
Auch die Erhöhungen beim Landeskindergeld fallen laut Team K gering aus. Je nach Einkommensstufe (ISEE) steigen die Beiträge lediglich zwischen 5 und 13 Euro pro Monat. Diese Anpassungen lägen deutlich unter der Inflation der vergangenen Jahre und würden die realen Mehrkosten kaum abfedern.
Die Südtiroler Landesregierung verweist hingegen darauf, dass etwa die Tarife für Kleinkindbetreuung seit Jahren stabil geblieben seien und bezeichnet die bestehenden Leistungen als angemessen. Zudem wird die Anhebung der Einkommensgrenze auf 46.000 Euro als Maßnahme für den Mittelstand hervorgehoben.
Für die Opposition greift diese Argumentation jedoch zu kurz. Die präsentierten Maßnahmen seien keine echte Entlastung, sondern lediglich geringfügige Anpassungen ohne spürbare Wirkung für betroffene Familien.






