von lif 20.03.2026 17:19 Uhr

Gewerkschaft schlägt Alarm: „Verhandlungen kommen nicht vom Fleck“

Seit Monaten warten viele Mitarbeiter im öffentlichen Dienst auf neue Vereinbarungen, doch die Verhandlungen stecken fest. Seit der Unterzeichnung des letzten Bereichsabkommens im September 2025 hat sich bei den Vertragsverhandlungen für die Gebietskörperschaften kaum etwas bewegt. Die Fachgewerkschaft Öffentlicher Dienst im AGB/CGIL übt nun deutliche Kritik an der Arbeitgeberseite.

Bild: APA/dpa

Besonders betroffen ist das Verwaltungspersonal, also jene Berufsgruppen, die beim letzten Abkommen leer ausgegangen sind: keine höheren Zulagen, keine kürzeren Arbeitszeiten. Genau hier setzt die Gewerkschaft an. Sie fordert unter anderem höhere Aufgabenzulagen, bessere Vergütungen für Überstunden und Bereitschaftsdienste sowie mehr Transparenz bei den Vertragsregelungen.

Doch die Gespräche mit dem Gemeindeverband laufen zäh. Vorschläge der Gewerkschaft blieben bislang unbeantwortet, eine gemeinsame Plattform liegt seit Längerem auf dem Tisch, ohne Reaktion. Den nächsten geplanten Verhandlungstermin am 31. März bezeichnet die Fachgewerkschaft klar als unzureichend. Die Forderungen sind unmissverständlich: sofortiger Verhandlungsbeginn, parallele Verhandlungstische für schnellere Ergebnisse und ein verbindlicher Zeitplan. Nur ein echter Dialog auf Augenhöhe könne nachhaltige Verbesserungen für alle Beschäftigten bringen, so die Gewerkschaft.

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