von ih 20.03.2026 06:33 Uhr

FPÖ pro Quotenregelung für stark nachgefragte Studiengänge

In der Debatte um Zugangsbeschränkungen an Universitäten hat sich der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger für eine stärkere Regulierung ausgesprochen. Anlass ist ein Vorschlag der Liste Fritz, Quotenregelungen nach dem Vorbild des Medizinstudiums auch auf andere stark nachgefragte Fächer wie Psychologie oder Wirtschaftswissenschaften auszuweiten.

Foto: APA (Archiv)

Markus Abwerzger begrüßt den Vorstoß um Zugangsbeschränkungen an Universitäten und verweist auf die begrenzten Kapazitäten der Universitäten in Innsbruck. „Die räumlichen, personellen und infrastrukturellen Möglichkeiten müssen zu einer Regulierung führen“, betont er. Sowohl die Medizinische Universität als auch die Leopold-Franzens-Universität Innsbruck stünden zunehmend unter Druck durch steigende Studentenzahlen.

Gleichzeitig kritisiert der Tiroler FPÖ-Chef, dass eine bereits länger geforderte Maßnahme bislang nicht umgesetzt wurde: die Verpflichtung für ausländische Absolventen des Medizinstudiums, nach ihrem Abschluss in Tirol zu arbeiten. Diese Forderung habe seine Partei bereits vor der letzten Landtagswahl erhoben. Hintergrund sei der zunehmende Mangel an medizinischem Personal im Bundesland. Besonders deutlich zeige sich dies an der steigenden Zahl unbesetzter Kassenstellen für Allgemeinmediziner und Fachärzte.

Wettbewerb zwischen Hochschulen eindämmen

Darüber hinaus fordert Abwerzger eine grundsätzliche Diskussion über das Studienangebot an Hochschulen.

Nicht jede Universität oder Fachhochschule müsse ihr Angebot laufend erweitern. Stattdessen sollten sich die Einrichtungen stärker auf ihre jeweiligen Kernkompetenzen konzentrieren. Dies könne auch den Wettbewerb zwischen den Hochschulen eindämmen, der oft nach dem Prinzip „je mehr Studiengänge, desto besser“ funktioniere.

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