Ein Toter beim Absturz einer Gondel in Skigebiet

In der für acht Personen zugelassenen Gondel habe sich nur eine Person befunden, sagte ein Polizeisprecher in Engelberg.
Nähere Angaben zu ihrer Herkunft machte er nicht. Auch zur Unfallursache wollte er sich noch nicht äußern. Die Evakuierung von Wintersportlern, die auf der Strecke in anderen Gondeln unterwegs waren, war am Nachmittag noch im Gange.
Unglück auf 2.000 Metern Seehöhe
Das Unglück ereignete sich auf rund 2.000 Metern Höhe, was den Zugang für Rettung und Polizei erschwerte. Unter anderem war ein Rettungshubschrauber der Schweizer Rettungsflugwacht Rega im Einsatz. Betroffen war eine Gondelbahn im größten Skigebiet der Zentralschweiz, Engelberg-Titlis südlich des Vierwaldstättersees.
Betroffen war die Gondelbahn Titlis Xpress Engelberg-Stand, und das Unglück ereignete sich kurz nach der Mittelstation Trübsee, wie der Polizeisprecher sagte. Die Gondeln transportieren Wintersportler auf rund 2.400 Meter Höhe.
Es gab eine Windwarnung
Diese Gondelbahn und mehrere weitere waren laut Webseite des Skigebiets am Nachmittag wegen starker Winde geschlossen. Der Wetterdienst Meteoschweiz zeigte auf seine Webseite für Engelberg Sonnensein und Temperaturen von rund acht Grad zu Mittag. Dazu gab es eine Windwarnung, mit „Windspitzen in exponierten Lagen oberhalb von 1.800 Metern“ von bis zu 130 Kilometern in der Stunde.
Schweiz Tourismus zählt die Region am höchsten Berg der Zentralschweiz, dem Titlis, zu den beliebtesten Skigebieten der Schweiz, neben etwa Zermatt, Davos, St. Moritz und anderen. Sie gilt als schneesicher von Oktober bis Mai und bietet unter anderem eine Talabfahrt mit 2.000 Höhenmetern. Das Gebiet liegt gut 130 Kilometer südöstlich von Basel. Vom Flughafen Zürich ist es in eineinhalb Stunden zu erreichen.
apa
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