von mmh 17.03.2026 17:00 Uhr

Lohnerhöhung für Lehrer: Entscheidung bis Ende März geplant

Die Verhandlungen über höhere Gehälter im Bildungsbereich treten in die entscheidende Phase. Am 17. März 2026 trafen sich in Bozen die Vertreter des Landes und der Gewerkschaften, um zu diskutieren, wie die im Landeshaushalt 2026 vorgesehenen Mittel konkret aufgeteilt werden. Betroffen sind Lehrpersonal der Landes- und staatlichen Schulen, Mitarbeitende der Kindergärten, Integrationskräfte sowie Schulsozialpädagogen.

(Foto: LPA/Angelika Schrott)

Ziel: 400 Euro mehr pro Monat

Im Mittelpunkt steht das klare Ziel der Landesregierung: Alle Beschäftigten im Bildungsbereich sollen spürbar mehr verdienen. Vorgesehen ist eine durchschnittliche Reallohnerhöhung von rund 400 Euro brutto pro Monat (auf 13 Monatsgehälter). Personallandesrätin Magdalena Amhof bezeichnete dies als wichtigen Schritt: „Wir haben eine solide Grundlage erarbeitet, um die Gehälter wie geplant anzuheben. Jetzt gilt es, die Details rasch festzulegen, damit die Auszahlung rückwirkend ab 1. Jänner 2026 erfolgen kann.“ Eine Einigung mit den Gewerkschaften soll bis spätestens 31. März erreicht werden.

Gehälter angleichen und Zusatzleistungen aufwerten

Neben der Reallohnerhöhung plant das Land auch mehr Fairness im System. Ziel ist es, die Gehälter zwischen Lehrpersonen der Landesschulen und der staatlichen Schulen schrittweise anzunähern. Dabei soll das Prinzip gelten: „Gleiche Leistung muss auch gleich bezahlt werden.“

Für die beiden Maßnahmen – Reallohnerhöhung und Angleichung der Gehälter – stehen insgesamt 100 Millionen Euro bereit. Weitere rund 10 Millionen Euro sollen gezielt für die Aufwertung besonderer Leistungen verwendet werden. Die Gewerkschaften beraten über die Details an getrennten Verhandlungstischen mit den Bildungsdirektionen.

Sollte der Vorschlag des Landes Zustimmung finden, kann die Landesregierung die entsprechenden Richtlinien genehmigen und den Weg für die Vertragsunterzeichnung frei machen.

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