Kindergartengeld: JG sieht falsches Signal für Familien

Kritik an steigenden Kosten
Die Junge Generation (JG) übt scharfe Kritik am Beschluss der Landesregierung, den Beitrag für den verlängerten Kindergarten zu erhöhen. In der politischen Debatte werde zwar regelmäßig die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf betont, doch diese Maßnahme sende das gegenteilige Signal, erklärt JG-Landesvorsitzende Anna Künig, in einer Presseaussendung.
Grundsätzlich begrüßt die JG die Verlängerung der Kindergartenzeiten als wichtiges und richtiges Instrument. Gleichzeitig betont sie jedoch, dass es nicht im Sinne der Sache sein könne, wenn der Zugang zu diesem Angebot künftig noch stärker vom Einkommen der Eltern abhängt.
Mehrbelastung für Familien
Hintergrund der Kritik ist die Umstellung der Beiträge: Statt eines monatlichen Fixbetrags soll für die Nachmittagsbetreuung künftig ein pauschaler Betrag von vier bis fünf Euro pro Nachmittag anfallen. Bei täglicher Nutzung summiere sich dies auf rund 60 Euro mehr pro Kind und Monat.
Für viele Familien sei das keine Kleinigkeit, sondern eine spürbare zusätzliche Belastung im Haushaltsbudget, so Künig. Die JG betont, dass Kindergartenbetreuung kein Luxus, sondern ein gesellschaftliches Angebot sei, das allen Familien offenstehen müsse. Eine Politik, die Betreuung ausbaut und gleichzeitig verteuert, sende daher die falsche Botschaft an junge Familien.






