von veo 17.03.2026 07:39 Uhr

83,5 Millionen Euro für Familien 2025

Rund 48.500 Familien profitieren von direkten Unterstützungen des Landes. Anpassungen bei Einkommen und Rentenabsicherung sollen Entlastung weiter verbessern. Ein besonderer Fokus liegt auf der besseren Absicherung von Erziehungszeiten, um langfristige Nachteile für Eltern zu vermeiden.

Foto: LPA/Fabio Brucculeri

Breite Unterstützung für Familien im Jahr 2025

Das Land Südtirol hat im Jahr 2025 rund 48.500 Familien mit direkten finanziellen Leistungen unterstützt und dafür insgesamt 83,5 Millionen Euro bereitgestellt. Den größten Anteil machen die Familiengelder aus – darunter Landeskindergeld, Landesfamiliengeld und Landesfamiliengeld+ – für die rund 74,4 Millionen Euro ausbezahlt wurden.

Zusätzlich flossen etwa 9,1 Millionen Euro in Beiträge zur rentenmäßigen Absicherung der Erziehungszeiten. Diese Leistung verzeichnete einen Anstieg von 13,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr und kam rund 4.300 Begünstigten zugute.

Familienlandesrätin Rosmarie Pamer betont in einer Presseaussendung die Bedeutung der Anpassungen: Diese seien ein wichtiger Schritt zur gezielten Entlastung von Familien. Gleichzeitig werde an einer besseren rentenmäßigen Absicherung der Erziehungszeiten gearbeitet, um Rentenlücken durch Kinderbetreuung zu vermeiden. Ein entsprechender Vorschlag wurde bereits an die zuständigen Mitglieder der Regionalregierung übermittelt.

Weniger Bezieher, aber gezielte Anpassungen

Die direkten Familienleistungen werden über die Agentur für soziale und wirtschaftliche Entwicklung (ASWE) abgewickelt. Deren Direktor Eugenio Bizzotto erklärte, dass die Zahl der Bezieher – insbesondere beim Landeskindergeld – zwischen 2023 und 2025 um 8,2 Prozent zurückgegangen ist. Gründe dafür sind der Geburtenrückgang sowie die bisherige Einkommensobergrenze.

Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, hat die Landesregierung Maßnahmen beschlossen: Seit 1. Jänner wurde die ISEE-Einkommensgrenze für das Landeskindergeld von 40.000 auf 46.000 Euro angehoben. Zudem wurde eine zusätzliche Einkommensklasse zwischen 15.000 und 30.000 Euro eingeführt. Dadurch soll der Kreis der Anspruchsberechtigten erweitert und die Unterstützung gezielter gestaltet werden.

Im Gegensatz dazu ist bei den Beiträgen zur rentenmäßigen Absicherung der Erziehungszeiten ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen. Dies wird sowohl auf den Digitalisierungsprozess des Auszahlungsverfahrens als auch auf eine effizientere Abwicklung durch die Mitarbeiter zurückgeführt

Laut LPA setzt das Land mit diesen Anpassungen und geplanten Weiterentwicklungen weiterhin gezielte Maßnahmen zur Unterstützung von Familien.

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