von lif 13.03.2026 07:53 Uhr

Wien schweigt zur Autonomiereform: STF und FPÖ schlagen Alarm

Die österreichische Bundesregierung soll einer Reform der Südtiroler Autonomie zustimmen, ohne Einspruch zu erheben. Für die Süd-Tiroler Freiheit und die FPÖ-Tirol ist das ein Verrat an der Schutzpflicht gegenüber der deutschen und ladinischen Volksgruppe.

Gudrun Kofler (FPÖ) und Sven Knoll (STF)

Laut Medienberichten plant die österreichische Bundesregierung, keinen Einspruch gegen die geplante Autonomiereform zu erheben und lobt die „konstruktive Haltung“ der italienischen Sprachgruppe. Für die Süd-Tiroler Freiheit ist das ein alarmierendes Signal. Der Landtagsabgeordnete Sven Knoll betont „Die österreichische Regierung darf einer Reform, die unsere Autonomie schwächt oder die Minderheitenrechte relativiert, niemals zustimmen.“ Kritisiert wird auch, dass der Südtirol-Unterausschuss in Wien nicht einmal einberufen wurde, um die Thematik zu beraten.

Rückendeckung kommt von der FPÖ-Tirol. Landtagsabgeordnete Gudrun Kofler fordert eine klare Haltung Wiens: „Es geht hier um essenzielle Rechte der deutschen und ladinischen Volksgruppe und nicht um das Wohlwollen Italiens.“

Die Süd-Tiroler Freiheit verlangt, dass Österreich seiner historischen Rolle als Schutzmacht gerecht wird und die Autonomie nicht leichtfertig preisgibt. Knoll abschließend: „Gerade jetzt müsste Österreich klar und unmissverständlich an der Seite Süd-Tirols stehen.“

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