von mmh 13.03.2026 15:16 Uhr

Irans neuer Ober-Mullah „verwundet und entstellt“

Über Tage hinweg fehlte jede Spur von Irans neuem Ober-Mullah Modschtaba Chamenei. Nun hat Medienberichten zufolge der US-Kriegsminister Pete Hegseth erstmals bestätigt, dass Chamenei „verwundet und wahrscheinlich entstellt“ ist.

APA/AFP

Seit seiner Wahl zum Oberhaupt des Iran hat sich der Sohn des verstorbenen Mullah-Führers Ali Chamenei nicht in der Öffentlichkeit gezeigt. Hegseth sagte bei einer Pressekonferenz: „Auf der Flucht haben sie sich verzweifelt unter die Erde zurückgezogen. Sich verkriechen – das ist es, was Ratten tun.“

Familie bei israelischem Angriff getötet

Bereits am ersten Kriegstag vor knapp zwei Wochen kamen bei einem israelischen Angriff Chameneis Vater, seine Mutter, seine Ehefrau und eines seiner Kinder ums Leben. Trotz dieser schweren Verluste behaupteten iranische Staatsmedien, Chamenei sei „bei voller Gesundheit“ und beaufsichtige weiterhin wichtige nationale Angelegenheiten.

Seitdem gab es zahlreiche Spekulationen über seinen Gesundheitszustand. Die „New York Times“ berichtete unter Berufung auf anonyme israelische und US-Quellen, dass Chamenei am Bein verletzt worden sei und sich an einem sicheren Ort mit eingeschränkter Kommunikationsmöglichkeit aufhalte.

Verletzungen und Reaktionen aus Israel

CNN zufolge hat Chamenei eine Verletzung am Fuß, einen Bluterguss um das linke Auge sowie weitere kleinere Gesichtsverletzungen erlitten – alles zu Beginn des Iran-Krieges.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (76) erklärte am Donnerstag, dass Chamenei junior „sein Gesicht nicht in der Öffentlichkeit zeigen“ könne. Gleichzeitig deutete Netanjahu mögliche weitere Tötungsversuche an: Er wolle „keine Lebensversicherungen“ für Israels Feinde abschließen.

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