So bleibt Ladinisch lebendig: Alle wichtigen Initiativen 2026 im Überblick

Vielfältige Projekte und Publikationen im Fokus
Im Zentrum der Arbeit des Instituts stehen unter anderem die renommierte Zeitschrift Ladinia, Buchveröffentlichungen zur Geschichte und Kultur der Dolomitenladiner wie die Storia dla Rai Ladina, Ladinisch-Wörterbücher, eine Datenbank mit Texten und Übersetzungen, die App Ladin, eine vernetzte Internetplattform mit Datenbanken, eine Online-Grammatik und eine Toponyme-Datenbank für die Gadertaler und Grödner Gemeinden. Ergänzt wird das Programm durch die Feier zum 50-jährigen Bestehen des Instituts, den Literaturwettbewerb Scribo, den Di dla Cultura ladina, Ladinischkurse, Vorbereitungskurse für Ladinischprüfungen von Lehrpersonen, Unterrichtsmaterial zur Geschichte der Dolomitenladiner, die Katalogisierung neuer Bücher sowie diverse Kooperationen mit anderen Kulturinstitutionen.
Finanzierung und digitale Weiterentwicklung gesichert
Für die Durchführung der kulturellen Tätigkeiten und Weiterbildungsangebote stellt das Land 571.000 Euro bereit, zusätzlich 25.000 Euro für notwendige Hardwareinvestitionen. „Mit der Genehmigung des Tätigkeitsprogramms und der entsprechenden Finanzierung schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass diese wichtige Arbeit nicht nur fortgeführt, sondern auch weiter ausgebaut werden kann“, so Alfreider.
André Comploi, Direktor des Ressorts Ladinische Bildung und Kultur, hebt die Rolle des Instituts als Kompetenzzentrum hervor: „Das Istitut Ladin Micurá de Rü hat eine Leuchtturmfunktion in der gesamtladinischen Kulturlandschaft. In den vergangenen Jahren hat sich das Institut stetig weiterentwickelt und die Möglichkeiten der Digitalisierung gezielt genutzt. Dank der Finanzierung durch das Land ist gewährleistet, dass diese Arbeit fortgesetzt wird und das Institut für Kontinuität, Innovation und die nachhaltige Stärkung des Ladinischen steht.“






