VW will nach Gewinneinbruch 50.000 Jobs bis 2030 streichen

Finanzchef Arno Antlitz sagte, das Jahr sei von geopolitischen Spannungen, Zöllen und hoher Wettbewerbsintensität geprägt gewesen. Die Restrukturierung bei dem Unternehmen zeige zwar Fortschritte, und der Netto-Cashflow sei besser ausgefallen als erwartet. „Das aktuelle Ergebnisniveau von bereinigt 4,6 Prozent vor Restrukturierung reicht aber langfristig nicht aus.“
Bei der operativen Rendite haben sie sich vier bis 5,5 Prozent vorgenommen. Das wäre eine deutliche Verbesserung zu den 2,8 Prozent im vergangenen Jahr, als dieser um 3,1 Punkte abgerutscht war.
Stellenabbau
VW werde nun „weiter konsequent unsere Kosten senken“, erklärte Antlitz. In Deutschland werden deshalb weitere Stellen gestrichen: „Insgesamt sollen bis 2030 rund 50.000 Stellen im gesamten Volkswagen-Konzern in Deutschland abgebaut werden“, erklärte Konzernvorstand Oliver Blume in einem Brief an die Aktionäre.
Ende 2024 hatte VW mit den Gewerkschaften einen Stellenabbau in Deutschland um 35.000 bis 2030 vereinbart, vor allem bei der Kernmarke VW.
Weltweit beschäftigte VW voriges Jahr noch 662.900 Mitarbeiter. Das waren um 2,4 Prozent weniger als 2024.
Absatz in Europa um 5 Prozent gestiegen
Bei den Absatzzahlen freute sich der Autokonzern über einen Anstieg um 5 Prozent in Europa und zehn Prozent in Südamerika. In Nordamerika verkaufte VW hingegen zwölf Prozent weniger Fahrzeuge, in China sechs Prozent weniger.
Insgesamt verkaufte der Konzern knapp neun Millionen Fahrzeuge, nach etwas mehr als neun Millionen im Vorjahr.
apa






