Hermann Gahr ist neuer Präsident des Tiroler Zivilschutzverbands

Neue Aufgabenteilung im Verband
„Durch die neue Aufteilung ist die Arbeitsstruktur des Verbands noch besser geregelt – damit kann der Verband auch in Zukunft seine hervorragende Arbeit im Sinne der Sicherheit in Tirol weiterführen. Ich danke Hermann Gahr, dass er diese Aufgabe übernimmt. Mit seiner Erfahrung und seinem Netzwerk bringt er die idealen Voraussetzungen mit“, erklärt Mair.
Der Tiroler Zivilschutzverband fungiert als zentrale Informationsdrehscheibe für Krisenvorsorge und präventiven Zivilschutz in Tirol. Ziel ist es, die Bevölkerung darüber zu informieren, wie man sich vor Gefahren schützt, was im Katastrophenfall zu tun ist und welche Vorsorgemaßnahmen in Haushalten getroffen werden sollten.
„Egal ob Unfälle im privaten Bereich, Naturkatastrophen oder andere Krisen – der Zivilschutzverband hilft der Bevölkerung, sich auf den möglichen Ernstfall vorzubereiten. Das ist für die Bewältigung einer Krise wesentlich: Schließlich ist es im Ernstfall zu spät, Vorräte anzulegen oder Abläufe zu üben“, betont Mair.
Auch Präsident Gahr unterstreicht die Rolle des Verbands: „Als Zivilschutzverband bündeln wir Wissen, koordinieren Informationen und schaffen Angebote für die gesamte Bevölkerung. Ob Privathaushalte, Schulen, Unternehmen oder Gemeinden – unser Ziel ist es, Menschen durch verlässliche Informationen und praxisorientierte Hilfestellungen zu befähigen, sich und ihre Mitmenschen optimal auf mögliche Krisen vorzubereiten.“
Informationsarbeit und Projekte im ganzen Land
Der Tiroler Zivilschutzverband informiert regelmäßig über Themen des Zivilschutzes – von möglichen Gefahren über richtige Bevorratung bis hin zur Bedeutung der Zivilschutzsignale.
Im Jahr 2025 setzte der Verband zahlreiche Maßnahmen zur Information der Bevölkerung um. „Wir haben beispielsweise 25 Informationsveranstaltungen in ganz Tirol durchgeführt. Gleichzeitig gab es eine Zivilschutz-Wanderausstellung in den Bezirken. Wir haben auch Schulen besucht und Vorträge beispielsweise bei Fortbildungsveranstaltungen für Krankenpflegeberufe gehalten“, erklärt Geschäftsführer Gabor Gunda.
Darüber hinaus stellte der Verband seinen Partnern – darunter Gemeinden, Schulen und Einsatzorganisationen – aktuelles Informationsmaterial zur Verfügung. Dazu zählen Broschüren zur richtigen Bevorratung, Texte für Websites sowie Plakate zu den Notrufnummern. In ausgewählten Supermärkten wurde zudem mit Aufschriften auf Einkaufswägen auf die Bedeutung der richtigen Bevorratung aufmerksam gemacht.
Ein besonderes Highlight war auch 2025 wieder die Kindersicherheitsolympiade, die Kindern spielerisch Wissen über Sicherheit und Zivilschutz vermittelt. Die Veranstaltung soll auch 2026 erneut stattfinden. Der Tiroler Zivilschutzverband wird vom Land Tirol gemeinsam mit dem Tiroler Gemeindeverband, dem Landesfeuerwehrverband, dem Roten Kreuz, der Bergrettung, der Wasserrettung und der Höhlenrettung getragen. Die Finanzierung erfolgt durch das Land Tirol sowie den Bundeszivilschutzverband beziehungsweise das Bundesministerium für Inneres. Dafür stehen jährlich rund 80.000 Euro zur Verfügung.






