Freiheitliche kritisieren SVP-Wahlrechtsstrategie

SVP trotz sinkender Unterstützung weiter dominant
Bei den letzten Landtagswahlen erhielt die SVP rund 33 Prozent der Stimmen, doch dank politischer Absprachen und des besonderen Wahlmodus stellt sie weiterhin fünf der sechs Südtiroler Parlamentarier in Rom – etwa 83 Prozent der Mandate. Roland Stauder, Obmann der Freiheitlichen, weist darauf hin, dass dieses Missverhältnis grundlegende Fragen zur demokratischen Repräsentation aufwirft.
Machtabsicherung statt fairer Vertretung
Die Freiheitlichen kritisieren in einer Presseaussendung, dass die SVP vor allem darauf bedacht sei, ihre eigene Machtposition zu sichern, anstatt sich mit dem schwindenden Vertrauen der Wähler auseinanderzusetzen. Regelungen werden hinter verschlossenen Türen verhandelt, die die Mandate der Partei unabhängig vom tatsächlichen Rückhalt in der Bevölkerung schützen. Stauder betont, dass Südtirol eine politische Vertretung verdiene, die die Vielfalt des Landes widerspiegelt, statt nur den Machterhalt einer einzelnen Partei zu garantieren.






